Die hohe Kunst des Gin-Brennens – Interview mit Jörg Fiedler Gründer von Juniper Jack Gin

Interview Juniper Jack

Der Weg zum eigenen Gin. Was muss man beachten und welche Stolpersteine gibt es? Der aktuelle Gin-Boom durch die Brille eines Gin-Herstellers betrachtet. Gibt es noch Potential und wo geht die Reise hin?
Diese und viele weitere Punkte die euch sicher ebenfalls brennend interessieren, spreche ich im Gespräch mit Herr Jörg Fiedler dem Gründer von Juniper Jack Gin an! Kommen wir nun zum Interview:



Interview mit Jörg Fiedler

Ich: Die meisten Leser von Cocktailsworld kennen Juniper Jack noch gar nicht. Stell doch einfach Juniper Jack mal kurz vor. Wer steckt hinter Juniper Jack Gin? Wie bist du überhaupt zum Brennen gekommen?

Jörg Fiedler: Jörg Fiedler und Siegbert Hennig sind die beiden entscheidenden Personen die hinter Juniper Jack stehen. Siegbert Hennig ist ein Brennmeister den ich seit 9 Jahren mittlerweile kenne. Ich habe früher in meinem „früheren Leben“ 5 Jahre für das Weingut Schloss Proschwitz gearbeitet. Komme also aus der Weinbranche.
Mich interessieren einfach Genüsse, Speisen und Getränke. Nach den 5 Jahren habe ich mich selbstständig gemacht und habe Wein und Spirituosen gehandelt. Ich habe sehr viele Spirituosen von Siegbert Hennig verkauft. Da sitzt man naturgemäß öfters am Tisch zusammen und überlegt was kann man gemeinsam noch machen.

Ihn hat es wirklich in den Fingern gejuckt, abseits dieser Obstbrände mal mit Ätherischen Ölen zu arbeiten. Da ist das Thema Gin prädestiniert dafür und für mich war es die Möglichkeit mein eigenes Baby heraus zu bringen. Ich hab das oft für andere gemacht und für mich war es die Chance ganz was Eigenes für mich zu machen. Wir saßen zusammen und haben dies beschlossen. Schon einen Tag später bin ich losgezogen in die Bibliothek und habe angefangen zu Rechnereien und bin noch am selben Tag auf Juniper Jack gestoßen der in London gelebt hat.

Ich: Viele Gins haben ja eine Geschichte. Welche Geschichte steckt denn hinter euren Gin und warum der Name Juniper Jack und das Label Independent Spirits?

Jörg Fiedler: Gin braucht einen Namen und einen Tag nach unserer Entscheidung bin ich auf den Namen gestoßen. Juniper Jack und sein Charakter den er an den Tag legt passte einfach zu uns wie „Deckel auf Topf“. Er ist ein Rebell gewesen damals 1736, also vor 280 Jahren. Er hat in einer Brennerei in London gearbeitet und ist arbeitslos geworden. Da King George der Zweite den Gin-Act raus gebracht hat und nur noch 8 Lizenzen an Brennereien vergeben hat die weiter brennen durften. Seine Brennerei war leider nicht dabei. Diese Machtausübung hat ihn nicht so geschmeckt und er hat sich entsprechend revangiert. Zwar nicht mit Fackelumzug und Steine werfen, sondern er hat einen kreativen künstlerischen Weg gefunden. Er hat ein Theaterstück geschrieben, dieses Theater steht sogar heute immer noch. Dieses rebellische passt ebenfalls zu uns und wir können uns damit identifizieren. Gerade in dieser Ginwelle die gerade stattfindet, wollen wir uns dagegen positionieren.

Ich: Was unterscheidet denn euren Gin von anderen deutschen Gin-Brands, gerade in Zeiten des Gin-Booms? Warum das Prädikat London Dry Gin?

Jörg Fiedler: Uns war einfach wichtig, wenn wir etwas machen, dann machen wir es richtig zu 100 %. Uns war auch klar, dass wir einen London Dry Gin in die Flasche bringen wollen und darunter machen wir es nicht. Diese Königsdisziplin wo man auf alles verzichtet, wo man sozusagen acapella singen muss ohne das Tonstudio im Hintergrund zu haben. Wo man wirklich mit den Botanicals arbeiten und Know How an den Tag legen muss mit dem Brennprozess.
Da kann man sich wirklich nur mit einen London Dry Gin unterscheiden. Uns war auch klar, dass wir einen klassischen London Dry Gin machen wollen den man auch in 10 Jahren noch mag. Die ganzen exotischen Früchte, oder Kräuter fielen für uns auch im Vornherein weg. Wir wollten einen zeitlosen, klassischen und wacholdrigen Gin haben. Wir haben uns natürlich umgeschaut und verkostet, aber letztendlich ging es uns darum etwas in die Flasche zu bringen was uns schmeckt.

Ich: Eine Frage zu den Botanicals. 10 Botanicals zeichnen euren Gin aus. Wie war der Weg, bis ihr gemerkt habt, dass gerade diese 10 Botanicals genau die Richtigen waren?

Jörg Fiedler: Klar Wacholder ist die wesentlichste und wichtigste Komponente. Da schaut man sich ganz genau um wo bekommt man Wacholder her. Man kann sich Wacholder aus Skandinavien, Italien, oder Portugal usw. besorgen, oder wie in unseren Fall aus Kroatien. Vor 2 Wochen habe ich unseren Wacholdersammler persönlich getroffen.

Es ist zum einen entscheidend die Auswahl der Botanicals. Zum anderen fängt man an mit wenigen Botanicals zu destillieren. Man beginnt mit 2 bis 3 Botanicals, destilliert diese und probiert. Man passt die Mengenverhältnisse an und dann tastet man sich langsam an einen komplexen Gin heran. Mit jeder weiteren Komponente vervollständigt man ein Bild was man im Kopf hat. Die Komplexität entsteht in dem Balancen.

Man hat Zitrusnoten von Bitterorangen und Zitronenschale und ein Gegenpol wie Wermutkraut, die Minze gibt eine leichte Frische, Koriander gibt einen pfeffrigen orientalischen Touch. Auf die Brombeerblätter sind wir deshalb gekommen, da Juniper Jack diese explizit in sein Theaterstück benennt. In seinen Theaterstück sind die Darsteller eben auch Botanicals.

Ich: Eure Erstauflage beinhaltet ja 1736 Flaschen letztes Jahr. Ist da noch Wachstum möglich und wie sieht eure langfristige Prognose aus?

Jörg Fiedler: Wir werfen unsere Vorstellungen und Ziele nicht über den Haufen nur weil es erfolgreich läuft. Wir sind limitiert von vornherein. Wir werden pro Jahr 5000 bis 6000 Flaschen schaffen können. Da es immer mit Siegbert Hennig und seiner Brennerei gekoppelt ist.

Wir werden nie ein riesen Wachstum haben und das ist mir auch lieb so. Denn größere Mengen erfordert ein anderes Arbeiten. Ich müsste mehr Leute einstellen, ich müsste den Weg verlassen der mir momentan lieb ist. Ich müsste mich mit Themen beschäftigen die mit der Spirituose, oder der Barszene nichts mehr zu tun haben. Aber gerade das macht mir ja Spaß. Das ist das wofür ich lebe und was ich auch alleine bestämmen möchte und ich möchte in der Hinsicht auch völlig unabhängig sein und das ist man nicht mehr wenn man Angestellte und Investoren hat.

Ich: Eine ganz allgemeine Frage. Was macht dir persönlich einen guten Gin aus und gibt es einen Gin der euch inspiriert hat?

Jörg Fiedler: Es kommt auf die Situation und auf die Gelegenheit an und was ich gerade für eine Stimmung habe. Will ich einen klassischen Gin haben, will ich einen sehr fruchtigen Gin haben, oder einen süßeren Gin. Ist der Gin zum pur trinken gedacht, oder für Gin & Tonic, oder Martinis und andere Mixgetränke. Das ist auch der Grund warum Gin so erfolgreich ist. Es gibt unzähliche Kombinations- & Spielmöglichkeiten. Gerade mit den neuen Tonics die auf dem Markt sind kann man unglaublich viel experimentieren und testen.

Ich: Das ist ja auch das was Gin auch ausmacht. Ein Bourbon bleibt im Grunde immer ein Bourbon. Ich mag auch Gin, da er so vielseitig ist. Aber auch für mich gibt es nicht den Gin.
Aber gleich zu nächsten Frage. habt ihr vor eure Produktpaltte zu erweiten wie etwa ein Reserve-Gin, oder Sloe-Gin? Oder anderes gesagt soll euer Baby ein Einzelkind bleiben?

Jörg Fiedler: „Ha ha ha“, aber ich glaube mit der Einzelkind-Idee kann ich mich sehr gut anfreunden. Der Juniper Jack Gin ist so gemacht, dass er auch in 10 Jahren noch sehr gerne getrunken wird. Wenn du eine Sache voran bringen willst, musst du dich auf eine Sache konzentrieren. Sobald du ein zweites, oder 3 Baby hast, verteilst du ja auch deine Energie. Was ich mir aber vorstellen kann ist z.B. ein Navy Strength Gin, oder ganz unplugged, also unfiltriert. Ansonsten soll der Juniper Jack Gin so unverfälscht bleiben wie er ist.

Ich: Der Gin-Trend ist momentan noch aktuell. Wie ist denn da deine Prognose? Gerade aus Sicht eines Brenners, ist denn der Peak-Gin schon erreicht?

Jörg Fiedler: Für mich auch eine ganz schwierige Frage. Ich habe auch keine Glaskugel bei mir, die ich fragen kann. Aber ich glaube man muss unterscheiden zwischen Privatkonsumenten und Fachszene. Gerade für Fachleute ist Gin schon lange präsent.

Für den Normalsterblichen kommt Gin gerade erst richtig an. Ich glaube auch, dass Privatkonsumenten sich erst langsam heran trinken und die Spielmöglichkeiten erst jetzt auskosten. Deshalb denke ich nicht, dass der Gin-Trend vorbei ist. Natürlich gibt es zurzeit diese Vielfalt und Menge an Gin, aber auch das wird sich wieder sondieren. Schaut man auf Juniper Jack ist das völlig unabhängig ob Gin gerade ein Trend ist, oder nicht. Wir hätten Junuiper Jack auch gemacht wenn gerade kein Trend da wäre. Wir wollten etwas machen wo wir unseren Stempel aufdrücken können. Auch wenn der Gin-Boom abflacht, die Menge ist so klein und so begrenzt, dass es dafür auch Liebhaber geben wird.

Ich: Das sieht man ja auch aktuell in gut sortierten Supermärkten. Die Ginflaschen werden mehr und auch viele Tonics werden angeboten. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass Gin jetzt erst bei der breiten Masse ankommt. Gerade weil Gin so vielseitig ist. Speziell auch in anderen Ländern der EU wie Spanien, wo die Ginauswahl in den Märkten sehr groß ist und man sogar zum Teil an der Kasse Gewürze für Gin & Tonic bekommt.

Jörg Fiedler: Es sicher ein bisschen zeitversetzt.

Ich: Mal eine andere Frage. Was muss man mitbringen, wenn man auf die Idee kommen sollte eine eigene Gin-Brennerei aufzumachen? Auf welche Hürden stößt man, vor allem in Deutschland?

Jörg Fiedler: Man kann gar nicht an alle Hürden denken. Man macht sich eine Liste und man denkt man muss das und das erledigen und es kommt am Ende das doppelte, oder dreifache auf dich zu. Man muss ein richtiges Allroundtalent sein. Das Besondere in meinen Fall ist, ich mache ja alles alleine. Es gibt keine Partner, oder Menschen die sich auf bestimmte Dinge spezialisiert haben, es hängt am Ende alles an mir als Person. Du musst halt Spaß daran haben, du musst dafür brennen im wahrsten Sinne des Worts. Wenn du nach den ersten Schwierigkeiten aufhörst hast du bereits verloren. Du musst mit den Botanicals arbeiten können, du musst sensorisch fit sein, du musst wirtschaftlich denken können, du musst mit Menschen reden können, du musst einfach bock darauf haben.

Ich: Wie ist es denn dann speziell in Deutschland eine Brennerei-Lizenz zu bekommen, man kann ja sicher nicht einfach so Gin brennen?

Jörg Fiedler: Es ist fast ausgeschlossen. Du kannst nur brennen wenn du eine alte Brennerei-Lizenz besitzt. Es gibt nur eine Möglichkeit um da herum zu kommen wie eine Verschlussbrennerei. Das ist allerdings ein sehr großer bürokratischer, juristischer und finanzieller Aufwand.

Ich: Das ist doch sicher der Grund, dass es in Deutschland so viele Compound-Gin-Brands gibt? Ich denke mal viele Gin-Startups die eine gute Idee haben, stoßen dann auf diese Hürde und versuchen dann mit Obstlerbrennern die noch eine alte Brennerei-Lizenz haben zusammen zu arbeiten, da es ja fast unmöglich ist eine eigene Brennerei aufzumachen, oder?

Jörg Fiedler: Der Entschluss eine komplett neue Brennerei aufzumachen ist schon gewaltig und man muss viel Geld dafür haben. Ich hatte halt das Glück und die freundschaftliche Beziehung zu Siegbert Hennig. Was ganz entscheidend ist, dass ist Vertrauen und eine gemeinsame Sprache. Du musst 2 Jahre mit einen Menschen an einer Sache arbeiten, ohne das es je einen Euro einspielt und da an einer Sache zu bleiben, das ist schon eine Nummer. Man braucht dazu eine langen Atem.

Ich: Kommen wir zu einer ganz einfachen und persönlichen Frage. Wie trinkst du eigentlich gerne deinen Gin und kommst du auch noch dazu?

Jörg Fiedler: Ja ich komme noch dazu. Man muss aber auch sagen, ich bin nicht mein bester Kunde. Wenn ich Gin trinke, dann relativ simpel und straight. Mit Eiswürfeln, Gin nach Lust und Laune und mit Tonic Water aufgießen und eigentlich keiner Garnitur.

Ich: So Jörg, dann bedanke ich mich für das Interview. Doch wo kann man euren Gin beziehen?

Jörg Fiedler: In der Gourmetage in Erfurt und Berlin, in Karstadtmärkten wie in Dresden, Leipzig und Berlin und in ausgewählten Bars. Natürlich auch online auf unseren Shop.

Ich:Dann bedanke ich mich Jörg.

Jörg Fiedler: Vielen Dank Christian.


Schlusswort

Juniper Jack London Dry Gin Ich hoffe euch hat mein erstes Interview gefallen und ihr habt einen kleinen Einblick in die Welt eines Gin-Brenners bekommen. Falls ihr mehr über Juniper Jack erfahren wollt, oder den Gin mal selber probieren möchtet, dann findet ihr hier den Gin von Juniper Jack.

Außerdem verlose ich in meinen Gin & Tonic Gewinnspiel eine der letzten Flaschen der ersten Auflage. Das Gewinnspiel findet ihr auf meiner Facebookseite, oder auf meinen Blog. Ebenfalls ist der Juniper Jack Gin in meinenr App Gin & Tonic Explorer eingebunden, dort könnt ihr schauen welches Tonic Water und welche Garnierung zu diesen Gin passt. Den Gin & Tonic Explorer findet ihr unter der Kategorie Specials.

So dann Prost, euer Christian 😉

Wakame Smash

Wakame Smash Cocktail
Wakame Smash Cocktail


Heute treffen Elemente der japanischen Küche in unseren Wakame Smash Cocktail zusammen. Die Wakame-Alge kennt man eigentlich als Beilage für Sushi, oder anderen asiatischen Gerichten. Doch auch in unseren Cocktail macht die Alge eine gute Figur und sorgt für einen ungewöhnlichen Beiklang der an salziges Meerwasser erinnert. Gepaart mit fruchtiger Litschi, Gin und etwas Zitronensaft haben wir einen interessanten fruchtig herben Drink.


Zutaten:

  • 5 cl Gin
  • 2 cl Zitronensaft (frisch gepresst)
  • 2 cl Litschi-Sirup
  • 2 gehäufte BL Wakame-Algen *1





Zubereitung:

  1. Die Wakame-Algen in den Shaker geben und mit einen Muddler kräftig andrücken.
  2. Den Shaker mit Eiswürfeln komplett auffüllen und alle weiteren Zutaten dazu geben. Den Zitronensaft mit einer Handpresse zuvor auspressen und die Zitronenschale für die Garnierung aufheben.
  3. Den Shaker schließen und kräftig etwa 15 Sekunden shaken und doppelt in einen Tumbler auf frische Eiswürfel abseihen.
  4. Mit der Zitronenschale dekorieren.
weitere Cocktailrezepte

Wissenswertes

*1) Zubereitung Wakame-Algen

Eine 1 Tüte getrocknete Wakame (ca.56 g) in eine Schüssel geben und mit heißen Wasser aufgießen. Nach etwa 10 min vergrößern die Algen ihr Volumen und bekommen eine satte grüne Farbe.

Das Wasser abtropfen lassen und zu den Algen 2 EL Reisessig, 3 EL Sojasoße, 2 EL Sesamöl und 1 EL geriebener Ingwer dazu geben und gut verrühren. Etwa 1 Stunde in den Kühlschrank stellen. Anschließend sind die Wakame-Algen bereit für die Zubereitung.

Die Mischung müsste locker für 20 Drinks genügen.

Wakame Smash
Zubereitungszeit: 1 Minute
Von ,
07. Juni 2016

Dein perfekter Gin & Tonic – Gewinnspiel

Du bist ein großer Gin & Tonic Fan? Dann zeig uns deinen perfekten Gin & Tonic und gewinne tolle Preise!


Wie kann man teilnehmen?

Du hast einen bestimmten Gin & Tonic der dir am besten schmeckt? Dann lass uns daran teilhaben und zeige uns was für einen Gin und welches Tonic Water du verwendest und mit welcher Garnierung du deinen Gin & Tonic abrundest. Erzähle uns warum dir gerade diese Kombination am besten gefällt.

Gerne kannst du ein Foto machen, dies erhöht die Chance auf einen der 3 Preise! Hier ist alles erlaubt was deine Chance auf einen Hauptpreis erhöht. Von Fotos bis Videos, von witzig bis originell. Der Gin & Tonic mit den meisten Likes unter dem Facebook-Kommentar gewinnt!

Ihr habt bis zum 30.06.2016 Zeit, also wünsche ich viel Spaß und auch ein bisschen Glück. Weitere Informationen über den Ablauf des Gewinnspiels findet ihr weiter unten.


Was gibt es zu gewinnen?
Wir haben für euch 3 Preise zusammengestellt, die das Gin- & Tonic-Herz höher schlagen lassen.




Du brauchst noch Inspiration, oder eine Idee?

Sehr gerne kannst du unseren Gin & Tonic Explorer nutzen! Dort findest du für etwa 60 Gins die passenden Tonic- & Garnierungsvorschläge! Die Fotos darfst du übrigens auch gern im Rahmen unseres Facebook-Gewinnspiels verwenden! Der Gin & Tonic Explorer steht zur Zeit als Web-Applikation zur Verfügung und wird demnächst auch als Android App kostenlos angeboten.

Die besten Gin & Tonic-Vorschläge werden nach dem Gewinnspiel in den Gin & Tonic Explorer eingebunden!



zum Gin & Tonic Explorer


Der Gin & Tonic mit den meisten Likes gewinnt – ganz einfach!

Ich habe lange überlegt wie ich die 3 wirklich sehr schönen Preise gerecht verteile und mir ist eine einfache und transparente Lösung eingefallen. Ihr habt quasi die Chance auf einen Gewinn selbst in der Hand, denn der Gin & Tonic mit den meisten Likes unter euren Kommentar auf Facebook bekommt den Hauptpreis. Dies staffelt sich dann ganz einfach nach unten bis zum dritten Platz mit den 3-höchsten Likes. Daher ist für euch im Grunde alles erlaubt was eure Chance erhöht wie Bilder, oder eine besonders schöne Ausschmückung eures Kommentars.


Für Blogger und Webseitenbetreiber

Für diejenigen unter euch, die über einen eigenen Blog verfügen, biete ich folgende Besonderheit an. Alle Blogbeiträge werden zusätzlich zu den besten Gin & Tonic-Vorschlägen in der Zusammenfassung erwähnt und verlinkt. Dies läuft dann wie eine klassische Blogparade ab.

Ihr schreibt einen passenden Blogbeitrag, dabei beschreibt ihr eure Gin & Tonic-Kombination und schmückt euren Blogbeitrag wie ihr möchtet aus z.B. Was gefällt euch an euren Gin? Wann habt ihr euren Gin & Tonic zum ersten Mal entdeckt? In diesen Beitrag verlinkt ihr dieses Gewinnspiel, oder den Gin & Tonic Explorer.

Damit das Gewinnspiel fair bleibt, werden nur die Facebook-Likes von deinen Kommentar gezählt! Den Link zu deinen Blogbeitrag bitte in deinen Kommentar mit angeben und nicht vergessen dein Kommentar so gut wie möglich zu präsentieren. Denn schließlich zählen nur die besten Kommentare, so haben Blogger und Nicht-Blogger die gleiche Chance!


Teilnahmebedingungen und Rechtliches.

No record found.

Facebook steht in keiner Verbindung zu diesen Gewinnspiel! Verantwortliche Person siehe Impressum.


Hier gehts zum Gewinnspiel!


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Viel Glück 😉
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2 Schritt – Zur Abstimmung

Euren Gin & Tonic bitte in der Form: Gin + Tonic Water + Garnierung hier einzutragen! Es ist nicht schlimm wenn dein perfekter Gin & Tonic auch anderen schmeckt und der Eintrag bereits vorhanden ist. Euer Eintrag muss hier vorhanden sein, auch wenn nur die Likes unter euren Facebook-Kommentaren gezählt werden!

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3 Schritt – Dein Kommentar auf Facebook

Hier kommst du zum Gewinnspiel auf Facebook und kannst deinen perfekten Gin & Tonic als Kommentar absenden.

Gib dir hier besonders Mühe! Gute Ideen, Bilder, originelles, oder witziges wird in der Regel mit mehr Likes belohnt! Viel Glück und Cheers 😉

Die richtigen Gläser für Gin & Tonic

Gläser für Gin & Tonic
Welchen Einfluss hat die Glasform auf die Trinkqualität? Welches Glas für den Gin & Tonic und warum?
Heute widmen wir uns den richtigen Gläsern für Gin & Tonic und erläutern Vor- & Nachteile verschiedener Glasformen.

Ihr habt euch für einen hochwertigen Gin entschieden und auch das passende Tonic Water und Garnierung gefunden, dann wäre es äußerst schade wenn euer Trinkerlebnis durch das falsche Glas gemindert wird.

Gleich vorweg, es gibt nicht das ideale Glas für den Gin & Tonic, dies ist abhängig von den persönlich bevorzugten Mischungsverhältnis, den Aromen des Gins und natürlich vom persönlichen Geschmack.

Außerdem wirkt ein ansprechendes und edles Glas sich ebenfalls auf den Geschmack aus, denn das Auge trinkt ja bekanntlich mit. Es zählt am Ende der Gesamteindruck, der einen Gin & Tonic perfekt macht.

Gin & Tonic Gläser mit der Brille der Physik betrachtet

Wollen wir zunächst einmal objektiv bleiben und erläutern warum eine bestimmte Glasform passend sein kann und warum nicht.
Entscheidend für einen perfekten Gin & Tonic ist eine möglichst tiefe Trinktemperatur, eine geringe Schmelzwasserabgabe und in manchen Fällen genügend Raum in dem sich das Bouquet entfalten kann, schließlich nehmen wir 80 % der Aromen über die Nase auf.

Um den beiden ersten Kriterien gerecht zu werden, sollten vor allem das Tonic Water und das Glas vorgekühlt sein. Euer Glas könnt ihr z.B. im Tiefkühler lagern, oder es mit Eis vorkühlen.

Euer Glas sollte auf keinen Fall zu dickwandig sein, dies ist das erste Kriterium welches ein Glas erfüllen muss. Ein dickwandiges Glas lässt sich schwerer herunter kühlen und entzieht euren Gin & Tonic Wärme, was dazu führt das sich schneller Schmelzwasser bildet.

Euer Glas sollte nicht unnötig groß sein, denn für ein großes Glas benötigt ihr mehr Eis und mehr Eis bedeutet eine höhere Oberfläche an der die Kohlensäure schneller entweichen kann.

Trotzdem solltet ihr euer Glas immer mindestens randvoll mit frischen Eiswürfeln auffüllen, damit die gewünschte Kühlleistung gegeben ist.

Das ideale Gin & Tonic Glas ist also recht dünnwandig und ist vom Glasvolumen dem Mischungsverhältnis angepasst.

Pro & Contra gängiger Gläser

Jede Glasform hat seine Vor- und Nachteile, dies hängt vor allem von den verwendeten Gin ab und dessen Mischungsverhältnis. Manch ein Gin wird im Mischungsverhältnis 1:1 genossen, hier empfiehlt sich ein Tumbler als Glas. Die meisten Gins werden 1:3, oder 1:4 mit Tonic Water gemischt, hier empfiehlt sich ein Highball-Glas. Es gibt jedoch auch Gins, die gerne mit Gewürzen, Kräutern und Zitrusschalen garniert werden und am besten in einen bauchigen Weinglas, oder Coppaglas serviert werden.

Kommen wir nun zu den gängigen Gläsern und schauen uns die Vor- & Nachteile im Detail an.

    MH_platin_whisky

  1. Whiskey-Glas, Tumbler – Ein Tumbler ist recht flach und hat ein recht geringes Volumen. Diese Gläser sind besonders für Gin & Tonic Kombinationen geeignet mit einen Mischungsverhältnis von 1:1 bis 1:2.
    Bei dieser Glasform soll der Gin als solches im Fokus stehen. Dies ist erforderlich bei sehr milden Gins, oder Gins mit sehr komplexen und filigranen Aromen und natürlich auch vom persönlichen Geschmack. Ein klarer Vorteil dieser Glasform ist natürlich das geringe Volumen. Hier benötigt ihr weniger Eiswürfel um das Glas randvoll zu füllen und habt dadurch eine gute Kühlung und die geringste Kohlensäureabgabe und Schmelzwasserabgabe.
    Und mal ganz ehrlich für den perfekten Gin & Tonic Genuss, trägt ein wertiges und edles Glas auch mit zum Gesamteindruck bei. Das Whiskey-Glas aus der Glasserie M. Hofferer von Arnstadt Kristall erfüllt alle Kriterien und ist dazu noch aus edlen Bleikristall mit echten Platinrand handgefertigt. Das Glas könnt ihr euch gerne im Shop anschauen.
  2. MH_platin_longdrink

  3. Becherglas, Highball-Glas – Diese Glasform ist wohl die bekannteste für den Gin & Tonic und auch für die meisten Gin & Tonic Kombinationen geeignet. Ein Highball-Glas sollte nicht zu dickwandig sein und auch nicht zu breit. Eine Füllmenge von 300 bis 400 ml ist ideal.
    Wenn solch ein Glas randvoll mit frischen Eiswürfeln aufgefüllt ist, dann ist diese Glasform für ein Mischungsverhältnis von 1:3 bis 1:4 passend. Es wird genau die richtige Menge an Schmelzwasser abgegeben und das Glas ist mit dem Filler fast aufgefüllt. Jedoch empfiehlt sich eine kleine Flache Tonic Water dazu zu geben, damit man seine ideale Mischung selber finden kann. Solltet ihr das Glas mit Eis vorkühlen, ist es wichtig das überschüssige Schmelzwasser vor der Zugabe des Gins und des Tonic Waters zu entfernen.
    Auch hier trinkt das Auge natürlich mit, daher gibt ein edles und geschliffenes Glas den perfekten Gin & Tonic noch den letzten Schliff. Das Glas in der Abbildung ist aus der Glasserie M. Hofferer von Arnstadt Kristall und hier könnt ihr es finden.
  4. MH_platin_wein

  5. Rotweinglas, oder Coppaglas – Ein bauchiges Glas für den Gin & Tonic ist nicht nur eine Modeerscheinung, sondern macht auch Sinn. Gerade im spanischen Raum trinkt man seinen Gin & Tonic in bauchigen Coppagläsern, oder Rotweingläsern und diese Entwicklung ist natürlich in unseren Breitengraden nicht vorbei gegangen.
    Ein Vorteil, man kann natürlich den Gin & Tonic mit deutlich mehr Elementen würzen und begleiten. Hier kann problemlos verschiedene Gewürze wie Kardamom, getrocknete Hibiskusblüten, Kräuter, oder Zitrus-Schalen dazu geben werden, ohne das der Gin & Tonic überladen wirkt.
    Außerdem breiten sich der Geruch und das Bouquet des Gins und der anderen Zutaten über dem Glas viel besser aus, was den Geschmack natürlich beeinflusst. Auch hier ist darauf zu achten das das Glas nicht zu dickwandig ausfällt und die Füllmenge begrenzt bleibt, deshalb bevorzuge ich Rotweingläser. Hier genießt man alle Vorzüge eines bauchigen Glases und es wird gleichzeitig nicht zu viel Schmelzwasser und Kohlensäure abgegeben.
    Ein Rotweinglas, oder ein Coppaglas ist geeignet für ein Mischungsverhältnis von 1:4 und mehr. Für den perfekten Gin & Tonic Genuss bietet sich auch hier ein hochwertiges und edles Glas an.
    Das Glas in der Abbildung ist übrigens ebenfalls von der Glasserie M. Hofferer und kann hier bestellt werden.

Zusammenfassung Gläser für Gin & Tonic

Wie man sehen kann gibt es nicht das perfekte Gin & Tonic Glas, es ist immer abhängig vom verwendeten Gin, dem Mischungsverhältnis und dem persönlichen Geschmack.
Neben dem Glas spielt natürlich auch die Qualität der Eiswürfel eine erhebliche Rolle.

Man sollte auch nie unterschätzen wie ein edles und hochwertiges Glas den Gesamteindruck beeinflusst. Gerade für die Gin & Tonic Genießer unter euch die gerne privat verschiedene Gins mit verschiedenen Tonics und Garnierungen ausprobieren, würde ich zu edlen und wertigen Gläser anraten. Weitere Gläser findet ihr unter Arnstadt Kristall.

Auch für gehobene Barkonzepte sind Gläser in dieser Qualität sehr gut geeignet.
Kurze Anmerkung: Die abgebildeten Gläser wurden mir von Arnstadt Kristall zum Test zur Verfügung gestellt, dies beeinflusste jedoch nicht den Inhalt dieses Textes.

Für alle Gin & Tonic Fans unter euch, die mehr über Gin & Tonic wissen wollen, habe ich eine Applikation erstellt wo ihr für etwa 60 Ginsorten das ideale Tonic Water und die beste Garnierung ermitteln könnt.



zur Gin & Tonic App


California Cove

Cocktail mit Popcorn, Cocktail mit Meersalz


Zutaten wie frisches Popcorn und Meersalz würde man wohl in einen Cocktail nicht vermuten, doch im California Cove treffen beide Zutaten mit Pistazie, Bourbon Whiskey und einen Schuss Sahne zusammen. Heute soll es also mal um einen süßen und salzigen Afterdinner Drink gehen.
Die Zutaten selbst, sind alle im warmen und sonnigen Kalifornien anzutreffen und das Meersalz soll ein wenig an die angrenzende Pazifikküste erinnern. Also der perfekte Drink für den noch etwas zu kalten Frühlingsanfang 😉


Zutaten:

  • 5 cl Bourbon Whiskey
  • 2 cl Pistaziensirup
  • 2 cl Sahne
  • 1 Prise Meersalz
  • 1 Eisschaufel frisches Popcorn





Zubereitung:

  1. Als ersten geben wir eine gute Eisschaufel voll mit frischen Popcorn in einen Shaker und drücken dieses mit einen Muddler an.
  2. Den Shaker mit Eiswürfeln füllen und alle weitere Zutaten dazu geben.
  3. Kräftig etwa 15 Sekunden shaken und doppelt in eine vorgekühlte Martinischale, oder Coupette Glas abseihen.
  4. Den Geschmack vorher kurz testen und ggf. etwas mehr Meersalz verwenden, da der Pistaziensirup je nach Hersteller von der Süße abweichen kann.
weitere Cocktailrezepte

Wissenswertes

Die Idee für einen Drink, der das noch etwas kalte und trübe Frühlingswetter aufheitern lässt, hatte ich von der Bloggerin Anne, die auf ihren Blog zur Blogparade „Was Exotisches für…“ aufrief. Da wollte ich natürlich dabei sein und einen einfachen, aber dennoch exotischen und ausgefallenen Drink vorstellen für Zuhause und für die Bartender da draußen.

Gut was macht gerade meinen Drink exotisch? Nun die verwendeten Zutaten wie Salz und Popcorn sind nicht gerade Standardzutaten die jeder Bartender in seinen Barstock hat, dennoch kann man alle Zutaten ganz einfach beschaffen und so könnt auch ihr Zuhause euren Freunden einen ausgefallenen Drink zubereiten und den Frühling einleiten.

California Cove
Zubereitungszeit: 1 Minute
Von ,
22. März 2016